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Nachhaltige Flächenentwicklung

Raum sparende
Flächenmanagement

Beratung und Koordination von Maßnahmen zur Reduzierung der Flächeninanspruchnahme in Deutschland. Bundesweite Informations- und Koordinierungsstelle für nachhaltige Siedlungsentwicklung.

🌱 Nachhaltigkeitsstrategie
★★★★★
Offizielle Behördeninfo
Raum sparende Flächenmanagement
📋 Bundesweite
Koordinierung
<30
Hektar/Tag Ziel 2030
58
Hektar/Tag (2017)
120
Hektar/Tag (1993–2003)
2050
Netto-Null-Ziel
🌿 Das Konzept

Was ist Flächensparen?

Flächensparen bedeutet, weniger Flächen für Siedlungen und Verkehr zu beanspruchen und fruchtbare Böden für kommende Generationen zu erhalten.

🏗️

Innenentwicklung priorisieren

Bestehende Gebäude und brachliegende Flächen weiterentwickeln, bevor neue Flächen beansprucht werden. Nachverdichtung als Schlüsselstrategie.

📐

Flächeneffizienz steigern

Kompakte Bauweisen, nutzungsgemischte Quartiere und mehr Geschosse im Wohnungs- und Gewerbebau – effizienter mit Flächen umgehen.

🚫

Neuinanspruchnahme begrenzen

Wirksame Begrenzung der Flächenneuinanspruchnahme durch verbindliche Mengenziele und Kontingentierungssysteme auf Bundes- und Landesebene.

🌾

Böden schützen

Fruchtbare Landwirtschaftsböden und ökologisch wertvolle Flächen vor Bebauung schützen – Boden als endliche Ressource bewahren.

📊

Monitoring & Daten

Bundesweites Bodenmonitoring durch das Umweltbundesamt – Koordinierung zwischen Bund, Ländern und Wissenschaft für transparente Flächenbilanzierung.

🤝

Interkommunale Kooperation

Kommunen arbeiten zusammen bei der Flächenplanung – interkommunale Kooperation statt Konkurrenz um Neubaugebiete auf der grünen Wiese.

Bundesdienstleistung

Raum sparende Flächenmanagement – Koordinierung & Beratung

Die Bundesregierung koordiniert und berät Maßnahmen zur Reduzierung der Flächeninanspruchnahme für Siedlungs- und Verkehrszwecke. Zuständig sind die Landesregierungen, die regionale Behörden und Kommunen bei der nachhaltigen Flächenentwicklung unterstützen.

  • Ziel< 30 ha/Tag bis 2030
  • MaßnahmenBeratung & Koordinierung
  • ZuständigkeitLandes- & Regionalbehörden
  • RechtsrahmenBaugesetzbuch, BauGB
  • StrategieNationale Nachhaltigkeitsstrategie
  • Netto-Null-ZielBis zum Jahr 2050
Offizielle Informationen ansehen

Quelle: Bundesrepublik Deutschland · verwaltung.bund.de

Flächensparen Deutschland
hejyt Philosophie

Weniger Fläche,
mehr Zukunft

Deutschland hat in den letzten 60 Jahren die Siedlungs- und Verkehrsfläche mehr als verdoppelt. Täglich werden rund 58 Hektar (entspricht ca. 82 Fußballfeldern) neuer Bodenfläche für Bebauung und Infrastruktur beansprucht.

Das Umweltbundesamt und das Bundesministerium für Umwelt haben sich zum Ziel gesetzt, diese Entwicklung umzukehren. Mit dem Aktionsplan Flächensparen wurden konkrete Maßnahmen zur Reduzierung der Neuinanspruchnahme erarbeitet.

Bei hejyt fassen wir die wichtigsten Informationen und Strategien zum Flächensparen zusammen – für alle, die sich für nachhaltige Raumplanung und den Schutz unserer Böden interessieren.

Zum vollständigen Leitfaden
💬 Stimmen

Expertenmeinungen zum Flächensparen

Was führende Institutionen und Experten zum Thema Flächenverbrauch in Deutschland sagen.

★★★★★

„Flächensparen ist keine Option, sondern eine ökologische Notwendigkeit. Jeder Hektar, der versiegelt wird, ist ein Hektar, der für die Landwirtschaft und den Naturschutz verloren geht."

— Umweltbundesamt (UBA)
★★★★★

„Die Kommunen sind der Schlüssel zum Flächensparen. Mit dem richtigen Instrumentarium können sie Innenentwicklung effektiv vorantreiben."

— Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)
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„Der Rat für Nachhaltige Entwicklung fordert: Spätestens 2050 muss die Neuinanspruchnahme von Flächen auf null reduziert sein. Nur so sichern wir unsere natürlichen Ressourcen."

— Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE)
❓ Fragen & Antworten

Häufig gestellte Fragen

Flächensparen bedeutet, weniger neue Flächen für Siedlungen, Verkehr und Bebauung zu beanspruchen. Stattdessen sollen vorhandene Flächen effizienter genutzt werden – durch Nachverdichtung, Brachflächenrecycling und Innenentwicklung. Das Ziel: fruchtbare Böden und ökologisch wertvolle Landschaften für kommende Generationen bewahren.

In Deutschland werden täglich rund 58 Hektar neue Fläche für Siedlungs- und Verkehrszwecke beansprucht – das entspricht etwa 82 Fußballfeldern pro Tag. Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, diese Zahl bis 2030 auf unter 30 Hektar pro Tag zu senken. Langfristig wird ein Netto-Null-Verbrauch angestrebt.

Besonders wirksam sind: (1) Die konsequente Nutzung des Baugesetzbuchs zur Förderung der Innenentwicklung, (2) interkommunale Kooperation bei der Flächenplanung, (3) Brachflächenrecycling und Wiedernutzbarmachung von Industriestandorten, (4) wirksame Begrenzung der Neuinanspruchnahme durch Kontingentierungssysteme.

Der Aktionsplan Flächensparen wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt vom Umweltbundesamt erarbeitet. Er bündelt vorhandene Maßnahmen und Instrumente, entwickelt Vorschläge zur weiteren Reduzierung der Flächeninanspruchnahme und macht diese einem breiten fachlichen und politischen Nutzerspektrum zugänglich.

Die Kommunen sind die zentralen Akteure beim Flächensparen. Sie entscheiden über die Ausweisung neuer Baugebiete, die Nachverdichtung im Bestand und die Nutzung von Brachflächen. Das bundesweite Informationsportal „Aktion Fläche" unterstützt sie dabei mit praxisnahen Informationen und Instrumenten.

Offizielle Informationen zum Flächensparen finden Sie beim Umweltbundesamt (uba.de), auf dem Portal „Aktion Fläche" (aktion-flaeche.de), beim BBSR sowie auf dem Verwaltungsportal des Bundes (verwaltung.bund.de). Auch die Landesplanungsbehörden Ihres Bundeslandes bieten regionale Beratung an.

GESUNDE BÖDEN.
LEBENSWERTE REGIONEN.

Informieren Sie sich über die offiziellen Maßnahmen zum Flächensparen und erfahren Sie, wie Sie selbst zu einer nachhaltigen Flächenentwicklung beitragen können.